Mehr als 100 Freiwillige pflanzen für Rösraths Wald der Zukunft
Drittes Rösrather Einheitsbuddeln verbindet aktiven Klimaschutz und gelebte Gemeinschaft
Beim dritten Rösrather Einheitsbuddeln haben mehr als 100 Freiwillige gemeinsam Bäume gepflanzt. Mit dabei waren die Rösrather Pfadfinder, eine Wohngruppe der Diakonie Michaelshoven in Stephansheide, Vertreterinnen und Vertreter des Rösrather Sportabzeichens, des ADFC, von Rösrath Velocity und der im Rösrather Stadtrat vertretenen Parteien. Auch zahlreiche Familien – darunter ein Kindergeburtstag – kamen am 3. Oktober nach Bleifeld. Eingeladen hatten erneut die StadtWerke Rösrath und die Stadt Rösrath; fachlich begleitet wurde die Pflanzaktion vom Holzkontor Rhein-Berg-Siegerland.
StadtWerke-Vorstand Christoph Schmidt freute sich über die große Resonanz: „Dass es uns gelungen ist, auch beim dritten Mal wieder mehr als 100 Rösratherinnen und Rösrather dafür zu begeistern, gemeinsam mit uns Bäume zu pflanzen, ist großartig. Und es zeigt, wie wichtig es vielen Menschen ist, etwas für Umwelt- und Klimaschutz zu tun.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Lamberti betonte den Gemeinschaftscharakter der Aktion: „Es freut mich besonders, dass so viele Kinder unterschiedlichen Alters mit dabei sind. Das Einheitsbuddeln stärkt auch den Zusammenhalt in unserer Stadt. Ältere und jüngere Menschen kommen zusammen und helfen sich gegenseitig.“
Conradin von Detten und Georg Windmeier vom Holzkontor Rhein-Berg-Siegerland zeigten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie sie die Setzlinge fachgerecht in die Erde bringen.
Außerdem erläuterten sie, warum die Wahl auf Küstentanne, Roteiche, Esskastanie und Elsbeere gefallen war: Alle vier Baumarten kommen sowohl mit Hitze- und Dürreperioden, als auch mit starken Regenfällen gut zurecht und sind daher für den Wald der Zukunft besonders wertvoll.
Bei strahlendem Sonnenschein brachten die Freiwilligen innerhalb von drei Stunden alle 600 Setzlinge auf den beiden vorgesehenen Waldflächen in die Erde. Anschließend schützten sie die jungen Bäume mit Hülsen und Gittern vor Verbiss.
In den kommenden Wochen beobachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Holzkontors, ob die Setzlinge gut anwachsen. Auf den Flächen sollen sich so in den nächsten Jahren wieder stattliche Wälder entwickeln.