50 Jahre Förderverein Hoffnungsthaler Schwimmbad

Rund 70 Gäste würdigen fünf Jahrzehnte Engagement für das Freibad und richten den Blick auf kommende Projekte

Rund 70 Gäste feierten am vergangenen Freitag im Freibad Hoffnungsthal das 50-jährige Bestehen des Fördervereins. Im Mittelpunkt standen persönliche Begegnungen, Erinnerungen an fünf Jahrzehnte Vereinsarbeit und der Blick auf künftige Projekte.

Zur Begrüßung blickte Wolfgang Gardemeier, Vorsitzender des Fördervereins Hoffnungsthaler Schwimmbad, auf dessen Anfänge zurück: „Seit 1937 gibt es unser schönes Freibad im Herzen von Hoffnungsthal. In den fast 90 Jahren seines Bestehens hat es viel erlebt – und immer wieder stand seine Zukunft infrage. So auch 1976, als erhebliche Schäden und Mängel eine aufwendige und kostenintensive Sanierung erforderlich machten. Der Protest in der Bevölkerung gegen eine Schließung führte schließlich zur Gründung unseres Fördervereins. Seinem Engagement ist es maßgeblich zu verdanken, dass das Freibad saniert und erhalten wurde.“ Seitdem begleitet der Verein die Entwicklung des Freibads aktiv. Er unterstützt die Schwimmausbildung von Kindern, fördert Ferienschwimmkurse und finanziert Anschaffungen wie einen speziellen Schwimmbad-Rollstuhl. Auch für die kommenden Jahre hat der Verein konkrete Vorhaben: „Wir wollen uns noch stärker dafür einsetzen, dass Kinder schwimmen lernen. Im kommenden Jahr möchten wir außerdem die Vater-Kind-Übernachtung im Freibad wieder aufleben lassen.“

Bürgermeister Yannick Steinbach knüpfte in seinem Grußwort an einen eigenen Besuch im Freibad an: „Gemeinsam mit einigen Kollegen der Stadt habe ich kürzlich das Sportabzeichen abgelegt. Dazu gehörte auch, im Freibad einige Bahnen zu schwimmen. Dabei wurde mir erneut bewusst, wie schön unser Freibad ist und welchen Mehrwert es für die Rösratherinnen und Rösrather bietet.

 

 

Mein Dank gilt dem Förderverein, der sich seit vielen Jahren für das Bad engagiert, ebenso wie den StadtWerken. Sie sprangen 2007 in die Bresche, als hohe Investitionskosten erneut eine Schließung befürchten ließen. Die StadtWerke übernahmen das Freibad, sanierten es umfassend und eröffneten es 2008 wieder.“

Für die Betreiberin des Freibads, die StadtWerke Rösrath, dankten Vorstand Christoph Schmidt und der Technische Leiter Michael Rickert dem Förderverein für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit Blick auf das bevorstehende Saisonende sagte Schmidt: „Die Freibadsaison 2026 endet in zwei Tagen. Bis dahin begrüßen wir noch Badegäste. Auch die gemeinsamen Veranstaltungen haben zum Erfolg dieser Saison beigetragen. Ob bei den Stadtschwimmmeisterschaften oder den Ferienschwimmkursen: Auf den Förderverein können wir uns verlassen. Er unterstützt uns sowohl finanziell, als auch personell.“ Zum Abschluss sorgte Michael Rickert mit Anekdoten aus der Geschichte des Freibads für einen unterhaltsamen Rückblick. Er erinnerte unter anderem an den früheren Bademeister Heinz Statz, der schon einmal Eisschollen zu Wasser ließ, und an die umfassende Sanierung, die Rickert als Technischer Leiter begleitete.

Bis in den späten Abend nutzten Mitglieder, Freunde und Wegbegleiter des Fördervereins die Gelegenheit zum Austausch. Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte der 16-jährige Rösrather Maximilian Schröder am Klavier. Um das leibliche Wohl kümmerte sich das Team um Kioskbetreiberin Susanne Janotte.