Mehr als nur ein Ort zum Schwimmen

StadtWerke Rösrath betonen Bedeutung des Freibads Hoffnungsthal

Seit 2019 wird am 7. Juli bundesweit der „Tag des Freibads“ begangen. Der Aktionstag macht auf die gesellschaftliche Bedeutung von Freibädern aufmerksam und würdigt ihren Beitrag zu Sport, Freizeit, Bildung und dem sozialen Miteinander.

Für die StadtWerke Rösrath – Energie GmbH, Betreiberin des Freibads Hoffnungsthal, ist dieser Tag Anlass, den Blick über den klassischen Badebetrieb hinaus zu richten. „Ein Freibad ist weit mehr als ein Ort zur Abkühlung an heißen Sommertagen“, sagt Christoph Schmidt, Geschäftsführer der StadtWerke Rösrath – Energie GmbH. „Freibäder sind Orte der Begegnung und der Bewegung. Hier kommen Menschen aller Generationen zusammen, Familien verbringen gemeinsame Zeit und Kinder sammeln Erfahrungen, die sie ein Leben lang begleiten.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für die StadtWerke auf der Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern. Gemeinsam mit dem Bergischen Schwimmclub ’68 Overath/Rösrath und dem Freibadförderverein werden im Freibad Hoffnungsthal daher seit vielen Jahren regelmäßig Ferienschwimmkurse angeboten. „Schwimmen ist nicht nur eine Freizeitkompetenz, sondern eine lebenswichtige Fähigkeit“, betont Schmidt. „Jedes Kind, das sicher schwimmen lernt, gewinnt ein Stück Selbstständigkeit und Sicherheit.“

Mit den Schwimmkursen leisten die StadtWerke einen wichtigen Beitrag dazu, dass möglichst viele Kinder in Rösrath die Chance erhalten, sicher schwimmen zu lernen. Insbesondere nachdem viele Kinder in den vergangenen Jahren nur eingeschränkt Schwimmunterricht wahrnehmen konnten, kommt kommunalen Bädern hier eine besondere Verantwortung zu.

 

Zum Tag des Freibads möchten die StadtWerke zudem die Arbeit ihrer Bademeisterinnen und Bademeister in den Mittelpunkt stellen. Sie sorgen täglich dafür, dass der Badebetrieb sicher, geordnet und für alle Gäste angenehm verläuft.

Diese Aufgabe wird jedoch zunehmend anspruchsvoller. Insbesondere an heißen Tagen mit hohem Besucheraufkommen sehen sich die Mitarbeitenden immer häufiger mit überzogenen Erwartungen einzelner Gäste, einem raueren Umgangston und verbalen Anfeindungen konfrontiert. „Unser Team übernimmt jeden Tag eine verantwortungsvolle und oft herausfordernde Aufgabe. Die Mitarbeitenden sorgen für die Sicherheit aller Badegäste, setzen Regeln konsequent im Interesse der Gemeinschaft durch und behalten auch in stressigen Situationen den Überblick“, sagt Christoph Schmidt. „Für dieses Engagement verdienen sie Respekt, Verständnis und Unterstützung.“

Die StadtWerke appellieren daher an alle Besucherinnen und Besucher, die Anweisungen des Personals zu befolgen und durch einen respektvollen Umgang zu einem angenehmen Miteinander im Freibad beizutragen.

Das Freibad Hoffnungsthal ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Rösrath. „Die Verantwortung für unser Freibad verstehen wir nicht nur als betriebliche Aufgabe, sondern als wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt“, erklärt Schmidt. „Am Tag des Freibads bedanken wir uns daher bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Freibad Hoffnungsthal Tag für Tag zu einem besonderen Ort machen.“