UV-Index-Tafel im Freibad Hoffnungsthal informiert über Risiken der Sonnenstrahlung
StadtWerke Rösrath beteiligen sich an Präventionsprojekt „WATCH OUT“
Hautkrebs ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung in Deutschland: Allein im Jahr 2023 erkrankten laut Krebsregister Schleswig-Holstein mehr als 370.000 Menschen neu. Neben dem besonders gefährlichen malignen Melanom treten vor allem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom häufig auf. Unbehandelt können beide Krebsarten Gewebe und sogar Knochen zerstören.
Der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die ultraviolette (UV) Strahlung der Sonne. Entsprechend wichtig sind gezielte Schutzmaßnahmen – insbesondere bei erhöhtem UV-Index. Hier setzt die bundesweite Aufklärungskampagne „WATCH OUT“ an, die 2022 von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. (ADP) ins Leben gerufen wurde.
Mit dem Freibad Hoffnungsthal gewinnt das Projekt nun einen weiteren Partner in Rösrath.
„Als wir von WATCH OUT angesprochen wurden, ob wir uns eine Beteiligung vorstellen können, haben wir sofort zugesagt“, erklärt Michael Rickert, Technischer Leiter der StadtWerke Rösrath und verantwortlich für das Freibad Hoffnungsthal.
„Uns ist es ein wichtiges Anliegen, unsere Gäste für die Gefahren intensiver Sonneneinstrahlung zu sensibilisieren und ihnen einfache Schutzmöglichkeiten aufzuzeigen.“
Die UV-Index-Tafel ist gut sichtbar im Eingangsbereich neben der Kasse angebracht. „So erreichen wir möglichst viele Besucherinnen und Besucher direkt beim Betreten des Freibades“, ergänzt Rickert.
Offiziell übergeben wurde die Tafel von Carina A. Jung, wissenschaftliche Mitarbeiterin der ADP und Projektleiterin von WATCH OUT, gemeinsam mit Marco Hortz, Markenbotschafter des Projekts für UV-Index-Tafeln in öffentlichen Schwimmbädern und an Badeseen.
Ziel der Aktion ist es, Menschen während ihrer Freizeitaktivitäten durch auffällige UV-Index-Tafeln – ergänzt um einen integrierten QR-Code – auf die Risiken der UV-Strahlung aufmerksam zu machen und über geeignete Schutzmaßnahmen zu informieren. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Hautkrebs.