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„Reinschnuppern ins Arbeitsleben“

Hausanschluss

(vom 16.05.2018)

Maurice erzählt von seinem Praktikum bei den StadtWerken.

Knapp 16 Jahre alt ist Maurice aus Rösrath. Aktuell besucht er die 9. Klasse der Gesamtschule Lohmar. Und wie das in dieser Stufe so üblich ist, stand auch für Maurice kürzlich ein dreiwöchiges Schülerpraktikum auf dem Stundenplan. Für Maurice war dabei sofort sonnenklar: „Ich gehe zu den StadtWerken Rösrath.“

Warum er unbedingt ein Praktikum bei den StadtWerken machen wollte, was er in den drei Wochen erlebt hat und welchen Rat er anderen Schülerpraktikanten gibt, hat der aufgeweckte Jugendliche uns ausgiebig erzählt:

„Alles mit Wasser hat mich schon immer interessiert“

Unser ehemaliger Nachbar Michael Rolle arbeitet schon ganz lange als Rohrnetzmonteur im Netzservice Trinkwasser bei den StadtWerken. Schon als Kind fand ich das super interessant, was er beruflich macht, und habe ihn immer gefragt, ob ich mal mit auf eine Baustelle fahren könnte. Seinen Sohn Lars kenne ich auch schon lange. Lars macht gerade eine Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Auch bei den StadtWerken. Er ist schon im dritten Ausbildungsjahr und wird bald fertig sein.

Michael hat mich früher immer vertröstet und gesagt, dass ich noch zu klein bin, um mal mitzufahren, aber dass ich doch später mal ein Praktikum bei den StadtWerken machen könne. Als es dann bei uns in der Schule endlich so weit war und wir uns um einen Platz für unser Schülerpraktikum kümmern sollten, war für mich direkt klar, wo ich hin will. Weil ich mich für alles, was mit Wasser zu tun hat, interessiere, kam für mich nur ein Praktikum im Netzservice Trinkwasser oder im Netzservice Abwasser bei den StadtWerken in Frage. Und zwar nur bei den StadtWerken Rösrath – nicht nur, weil ich Michael und Lars schon kannte, sondern auch, weil ich in Rösrath wohne.

Nächster Schritt zum Praktikumsplatz: die Bewerbung

Ich habe dann erst einmal eine Email an Frau Blömer geschickt, die bei den StadtWerken für alles rund ums Personal zuständig ist, und habe sie gefragt, ob ein Praktikumsplatz frei ist. Danach habe ich mit ihr telefoniert und wir haben einen Termin ausgemacht, damit Frau Blömer mich auch einmal persönlich kennenlernen konnte. Das Gespräch war total unkompliziert und nett und zum Abschluss hat mir Frau Blömer dann auch einen Praktikumsplatz angeboten – und zwar in meinem Wunschbereich Trinkwasser.

Außerdem hat sie mir noch ein paar Infos gegeben, z.B. wann ich an meinem ersten Praktikumstag da sein und dass ich in Kleidung kommen soll, die dreckig werden kann.

Fast wie im richtigen Arbeitsleben

Ich war insgesamt drei Wochen bei den StadtWerken. Das Praktikum hat mir super viel Spaß gemacht. Alle Kollegen waren sehr nett, haben mir ganz viel gezeigt und alle meine Fragen beantwortet. Und ich habe total viel gesehen. Langweilig war es nie, weil der Arbeitsbereich, in dem ich mein Praktikum gemacht habe, sehr abwechslungsreich ist.

Das Beste für mich war, dass ich auch richtig mit anpacken konnte. Die Kollegen haben mir erst gezeigt, wie es geht, und dann durfte ich auch viele Sachen selber machen. Wasserzähler wechseln zum Beispiel oder Trinkwasserhausanschlüsse legen. Es hat sich fast so angefühlt, als würde ich bei den StadtWerken schon richtig arbeiten.
Dass ich von den Kollegen gelobt wurde, hat mich sehr gefreut.

Das Praktikum war für mich ein voller Erfolg. Ich habe einen richtig guten Einblick in die Arbeit bekommen und kann mir gut vorstellen, eine Ausbildung in dem Bereich zu machen – am liebsten sogar bei den StadtWerken. Frau Blömer und Michael Rolle haben mich darin bestärkt, dass ich mich nach der mittleren Reife auf einen Ausbildungsplatz bei den StadtWerken bewerben kann.

Ganz ohne Schule geht´s auch nicht beim Praktikum

Meine Schule begleitet die Schülerpraktika und kümmert sich auch darum, dass alles gut läuft. Meine Klassenlehrerin hatte einen Termin mit Frau Blömer. Außerdem war der Sozialberater unserer Schule mal mit dabei, als ich mit den Kollegen vom Netzservice Trinkwasser Hausanschlüsse gelegt habe. Er war echt beeindruckt davon, dass ich nicht daneben gestanden habe, sondern mit im Loch war und mitgeholfen habe.

Ich musste außerdem nach dem Praktikum einen Bericht für die Schule schreiben. Und die StadtWerke hatten einen Fragebogen bekommen, den sie ausfüllen mussten.

Offen sein und Engagement zeigen

Was ich super wichtig finde – und das wäre auch mein Tipp für alle, die noch ein Schülerpraktikum machen müssen –, ist, dass man auf die Leute in dem Unternehmen zugeht. Wenn man offen ist, Fragen stellt und auch bereit ist, Arbeiten zu übernehmen, die auf den ersten Blick nicht so attraktiv sind, dann kann man in seinem Praktikum ganz viel lernen und ganz viele Erfahrungen sammeln. Und dann kommt man in dem Team, in dem man sein Praktikum macht, auch gut an.

Übrigens: Wer sich für ein Praktikum bei den StadtWerken Rösrath interessiert, sollte sich mit Heike Blömer, Personalsachbearbeiterin der StadtWerke, in Verbindung setzen (Telefon 02205/92 50 592, Email: heike.bloemer@roesrath.de).

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