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Mülltipps für die heiße Jahreszeit

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(vom 13.07.2018)

Sonne pur und hochsommerliche Temperaturen.

Seit Wochen können sich die Rösratherinnen und Rösrather über bestes Sommerwetter freuen. Das anhaltend schöne Wetter hat aber auch seine Schattenseiten. Rund um die Mülltonnen fängt es unangenehm an zu riechen, sobald das Thermometer steigt. Im schlimmsten Fall bevölkern Maden und Insekten schon die Tonnen. Auch die Mülleimer im Haus bleiben davon nicht verschont und verbreiten ihren üblen Geruch in der ganzen Wohnung.

Wir haben deshalb ein paar einfach umzusetzende Tipps zusammengestellt, mit denen Sie mit Ihren Mülltonnen gut über den Sommer kommen.

Hitze lässt Abfälle schneller stinken

Dass insbesondere Bio- und Restmülltonnen im Sommer schnell anfangen zu riechen, hat einen simplen Grund: Je höher die Temperaturen, desto schneller zersetzen sich Essensreste und Gartenabfälle. Wird der Müll dann noch stark zusammengepresst und ohne frische Luft von außen in der Tonne gelagert, fängt es schnell an zu stinken. Pilze und Bakterien vermehren sich unter solchen Bedingungen explosionsartig. Insekten werden ebenfalls davon angelockt und legen in den gammelnden Abfällen ihre Eier ab.

Leeren, leeren, leeren

Gammliger Müll in der Wohnung ist besonders unangenehm. Dagegen gibt es ein einfaches Rezept: Spätestens nach zwei Tagen sollte insbesondere der Biomülleimer ausgeleert werden – auch wenn es lästig erscheinen mag. Sinnvoll ist es außerdem, den Boden des Mülleimers mit Zeitungspapier auszulegen. Stinkt es trotzdem, hilft es, Natron mit in den Eimer zu geben. Vorsicht aber bei Eimern aus Metall. Die könnten vom Natron angegriffen werden.

Kaffeesatz und Essig sagt man auch nach, Geruchskiller zu sein. Insbesondere Essig eignet sich gut, um den leeren Mülleimer auszuwaschen.

Schattenplatz für Mülltonnen

Was für den kleinen Mülleimer gilt, gilt natürlich auch für die große Mülltonne. Feuchte Küchenabfälle kommen am besten trocken hinein oder werden gut in Zeitungspapier eingewickelt. Das gilt besonders für Fleisch-, Fisch- und Tierfutterreste, die ansonsten ein Biotop für Maden darstellen.

Rasenschnitt und Unkraut sollten möglichst erst vor der Leerung in die Biotonne geworfen werden, weil es im feuchtwarmen Klima der Tonne anfängt zu gären und matschig zu werden.

Zusammengeknülltes Zeitungspapier auf dem Boden der Restmüll- und Biotonne nimmt die entstehende Feuchtigkeit auf und verhindert zusätzlich, dass es anfängt zu riechen und sich Schimmel bildet. Damit die Abfälle nicht zu stark verdichtet werden und anfangen zu gammeln, kann auch immer wieder eine Lage Zeitungspapier mit in die Tonne gegeben werden. In der Biotonne hat sich außerdem ein Wechsel aus festeren Abfällen mit beispielsweise Ästen bewährt.

Außerdem sollten Bio- und Restmülltonnen regelmäßig mit dem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger gereinigt werden. Kaffee- oder Backpulver und Essig sind auch hier die Mittel der Wahl, die man bei besonders hartnäckigen Gerüchen auf den Tonnenboden streut, einige Zeit einwirken lässt und dann ausspült. Die frisch gereinigte Tonne wird dann am besten mit geöffnetem Deckel in die Sonne gestellt und erst wieder befüllt, wenn sie komplett abgetrocknet ist.

Und noch eines ist ganz wichtig: Der richtige Standort der Mülltonnen. Da sich Bakterien, Pilze und Insekten bei warmen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung besonders wohl fühlen und fleißig vermehren, gehören die Tonnen – und übrigens auch die Mülleimer im Haus – in den Schatten.

Übrigens: Die StadtWerke bieten auch spezielle Biofilterdeckel für die Biotonne an. Selbstabholer zahlen für eine 120 Liter Biotonne 29,- Euro, für einen 240 Liter Behälter 33,- Euro. Wenn eine Montage durch einen Mitarbeiter der StadtWerke gewünscht wird, kommen noch einmal 20,- Euro pro Deckel für An- und Abfahrt sowie die Montage hinzu.

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