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Daseinsvorsorge in Zeiten von Corona

Wasserwerk

(vom 03.04.2020)

Daseinsvorsorge, so die Definition, ist die „staatliche Aufgabe, Güter und Leistungen bereitzustellen, die für ein menschliches Dasein notwendig sind.“

Zu diesen Gütern und Leistungen gehören unter anderem die Versorgung mit Energie und Trinkwasser, Telekommunikation, Rundfunk, Verkehrsleistungen sowie die Entsorgung von Abwasser und Abfall.

StadtWerke Rösrath sichern Daseinsvorsorge

Als kommunales Unternehmen mit vielfältigen Aufgaben tragen auch die StadtWerke Rösrath einen ganz wesentlichen Teil zur öffentlichen Daseinsvorsorge in Rösrath bei, oder vereinfacht gesagt: Die StadtWerke Rösrath halten mit ihren 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben in Rösrath am Laufen.

Tag für Tag versorgen sie rund 30.000 Rösratherinnen und Rösrather zuverlässig mit Energie und frischem Trinkwasser, entsorgen Abwasser und Abfälle, kümmern sich um Stromnetz, Straßenbeleuchtung, Straßenreinigung und Winterdienst und sind für die Rösrather Friedhöfe zuständig. Bei Störfällen, beispielsweise bei Wasserrohrbrüchen oder zur Gefahrenabwehr, stehen die Bereitschaften der StadtWerke rund um die Uhr zur Verfügung, um im Bedarfsfall schnell handeln zu können.

Herausforderung COVID-19

Alle diese Aufgaben müssen die StadtWerke immer – also auch in Krisenzeiten – zuverlässig erfüllen. Die aktuelle Verbreitung des COVID-19-Virus und die in diesem Zusammenhang von Bund und Ländern erlassenen Maßnahmen stellen die StadtWerke daher vor besondere Herausforderungen. Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, dass die Rösratherinnen und Rösrather sich auf uns verlassen können – darauf, dass unser Rösrather Wasser in gewohnt hoher Qualität weiter aus den Leitungen sprudelt, dass der Müll abgeholt und Abwasser entsorgt wird, dass die Stromversorgung funktioniert und Beerdigungen sicher stattfinden können und dass die Straßenlaternen brennen.

Für alle diese Aufgaben bleiben die StadtWerkerinnen und StadtWerker für die Bevölkerung in Rösrath selbstverständlich auch in der Krise da.

Damit das gesichert ist, hat der Krisenstab der StadtWerke in den vergangenen Wochen fast täglich getagt und zahlreiche Maßnahmen beschlossen und umgesetzt, die nur einem Ziel dienen: die Kernprozesse in der Daseinsvorsorge in Rösrath unbedingt aufrechtzuerhalten.

#stayhome – wir bleiben für Euch da, bleibt Ihr für uns zu Hause!

Eine der für die meisten Bürgerinnen und Bürger sicherlich auffälligsten Entscheidungen ist, dass die Gebäude der StadtWerke seit 16. März vollständig für den Publikumsverkehr geschlossen sind. Wer Kontakt mit den StadtWerken aufnehmen will, kann das aber selbstverständlich auch weiterhin tun – entweder telefonisch unter 02205 92 50 600 oder per Email an info@stadtwerke-roesrath.de

Um auch im Falle einer Infektion eines Kollegen oder einer Kollegin arbeitsfähig zu bleiben, haben alle Arbeitsbereiche der StadtWerke kleinere Teams gebildet, die völlig unabhängig voneinander, ohne persönliche Kontakte und von unterschiedlichen Betriebsstandorten aus ihrer Arbeit nachgehen. Fällt ein Team aus, kann ein anderes Team ganz schnell einspringen.

Außerdem sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung in das Homeoffice gewechselt oder arbeiten in Kleinteams im wöchentlichen Wechsel in der Hauptstraße 142. Auch diese Maßnahme dient dazu, den persönlichen Kontakt untereinander soweit wie möglich zu begrenzen, um arbeitsfähig zu bleiben.

Alle aufschiebbaren Arbeiten mit engem Kundenkontakt – dazu gehören beispielsweise Zählerwechsel, die Abnahme von Gartenwasserzählern, der Austausch von Mülltonnen und die Ausgabe von Standrohren – finden aktuell nicht statt. Auch Stromzähler werden derzeit von den Mitarbeitern aus dem Netzservice Strom nicht abgelesen. Bürgerinnen und Bürger, bei denen das aufgrund eines Umzuges oder eines Lieferantenwechsels notwendig wäre, werden jetzt telefonisch gebeten, dies selber zu tun und mit einem Foto des Zählers bei den StadtWerken einzureichen.

Außerdem wurden – durchaus mit schwerem Herzen – alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt. Dazu zählt neben dem Girls´ Day der Frühjahrsputz, zu dem sich in diesem Jahr viele Rösratherinnen und Rösrather angemeldet hatten, und die beliebte Führung Rösrath underground. Ob noch weitere geplante Veranstaltungen abgesagt werden müssen, steht noch nicht fest. Sollte das erforderlich werden, werden wir rechtzeitig darüber informieren.

 

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Kontaktsperren und weiteren Maßnahmen, die die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen sollen, ihre Wirkung zeigen oder möglicherweise angepasst werden müssen.

Auch wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und uns intern, aber auch mit anderen Akteuren, beispielsweise der Stadt Rösrath, eng darüber abstimmen, ob wir noch weitere Schritte umsetzen, weitergehende Entscheidungen treffen müssen.

Über unsere Informationskanäle – insbesondere unsere Internet- und unsere Facebookseite – werden wir regelmäßig darüber berichten und informieren.

Wir wünschen allen Rösratherinnen und Rösrathern, dass sie möglichst unbeschadet durch die Krise kommen.

Bleiben Sie gesund!

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