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7 Fakten rund ums Wasser

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(vom 29.04.2021)

Ohne Wasser ist alles nichts. Deshalb haben wir einmal interessante Fakten rund um das wichtigste Element zusammengetragen.

1. Wasser ist Leben

Der menschliche Körper besteht zu unglaublichen 60 bis 70 Prozent aus Wasser, bei der Geburt sogar zu 75 %.

Ohne Wasser sind viele Körperfunktionen überhaupt nicht möglich. Den größten Wassergehalt – nämlich 80 bis 95 % – besitzt unser Blut. Unser Gehirn besteht zu rund 80 % aus Wasser. Zu wenig Wasser beeinträchtigt die Hirnfunktionen sogar. Auch Lunge und Leber (je 76 bis 86 %), Nieren (80 %), aber auch Knochen (22 %) und Zähne (10 %) kommen nicht ohne diese elementare Substanz aus.

2. Blauer Planet Erde

Die Erde wird auch als blauer Planet bezeichnet, weil sie aus dem Weltraum betrachtet überwiegend blau erscheint. Das hat einen guten Grund, denn fast zwei Drittel der Erde sind von Wasser bedeckt. Der überwiegende Teil davon, nämlich rund 67 %, ist Salzwasser. Lediglich 3 % sind trinkbares Süßwasser, wovon der größte Anteil – nämlich 2,6 % - in Form von Schnee und Eis fest gebunden ist und nicht so ohne Weiteres für die Trinkwasserversorgung zur Verfügung steht. Weltweit betrachtet ist Trinkwasser also ein rares Gut. Es ist deshalb wichtig, dass mit dieser wertvollen Ressource sorgfältig umgegangen wird.

3. Sauberes Wasser ist nicht selbstverständlich

Hahn aufdrehen, Glas drunterhalten und das kühle Nass genießen. Was für uns selbstverständlich ist, weil die hohe Qualität unseres Trinkwassers durch strenge Verordnungen und regelmäßige, sorgfältige Analysen garantiert wird, ist es in vielen Teilen der Welt keineswegs. 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser. An den Folgen der schlechten Wasserversorgung sterben nach Angaben der UN jährlich rund 3,4 Millionen Menschen. Viele Erkrankungen in den Entwicklungsländern, zum Beispiel Cholera, Durchfall oder Typhus, sind direkte Folge einer mangelhaften Wasserqualität.

4. Weltweit kaum Abwasserreinigung

Was für die Trinkwasserversorgung gilt, gilt auch für die Abwasserreinigung. In vielen Regionen der Welt wird das Abwasser ungereinigt in Meere, Flüsse oder Seen geleitet. Der hohe Standard der Abwasseraufbereitung, wie wir ihn in Deutschland kennen, ist global gesehen eher eine Ausnahme.

Das Kanalsystem in Rösrath ist übrigens knapp 160 Kilometer lang. Das städtische Abwasser wird hierüber in die Kläranlage des Aggerverbandes in der Hans-Böckler-Straße abgeleitet.

5. RöWasser kommt eigentlich aus Köln

Wussten Sie schon, dass unser Rösrather Wasser eigentlich Kölner Wasser ist? Gefördert wird das kühle Nass nämlich in unserem auf Kölner Gebiet liegenden Wasserwerk in Leidenhausen am Rande der Wahner Heide – und zwar aus einer Tiefe von rund 33 Metern.

Dass unser Wasser eine so gute Qualität hat und daher unbedenklich auch als Durstlöscher genutzt werden kann, hat seinen Grund: Auf seinem Weg durch die meterdicken Kies- und Sandschichten der Wahner Heide wird es auf natürliche Weise gereinigt und mit vielen lebensnotwendigen Mineralien angereichert.

6. Warum Wassertrinken so wichtig ist

Wer ausreichend trinkt, tut viel für seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Denn schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 2 bis 4 % verringert sich diese um bis zu 20 %.

Und weil wir tagtäglich um die 2,5 Liter Flüssigkeit verlieren, müssen wir entsprechend viel über unsere Nahrung aufnehmen. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollten es bei gesunden Erwachsenen pro Tag schon sein – und das am besten in Form von Wasser oder verdünnten Säften. Einige Obst- und Gemüsesorten bieten, wie Gurken, Tomaten, Melonen oder Äpfel, eignen sich ebenfalls als zusätzliche Wasserspender.

7. Sichtbarer und virtueller Wasserverbrauch

Durchschnittlich rund 120 bis 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht jeder von uns. Knapp 44 Liter davon werden bei der Körperpflege, beispielsweise beim Baden oder Duschen, gebraucht. 39 Liter entfallen auf die Toilettenspülung, 19 Liter auf das Wäschewaschen und 13 Liter auf Spülen und Putzen. Lediglich 5 Liter Wasser am Tag benötigen wir für Essen und Trinken.

Zu diesem sichtbaren Wasserverbrauch kommt aber noch ein so genannter virtueller oder versteckter Wasserverbrauch. Und der liegt bei unglaublichen 4.000 Litern pro Tag, die bei jedem von uns noch hinzukommen. Gemeint ist damit der Wasserverbrauch, der bei der Herstellung eines industriellen oder landwirtschaftlichen Produktes anfällt.

So werden beispielsweise bei der Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch 16.000 Liter Wasser verbraucht – und zwar unter anderem zum Tränken der Rinder oder beim Anbau der Futtermittel.

Für ein T-Shirt beträgt der Wasserverbrauch bis zu 15.000 Liter. Neben dem Baumwollanbau, der durchschnittlich 2.700 Liter Wasser benötigt, fällt Wasser unter anderem noch zur Reinigung der Baumwolle und der aus ihr entstehenden Stoffe sowie zur Fertigung der Farben an.

Bei der Produktion eines Autos werden sogar bis zu 400.000 Liter Wasser verbraucht. Ein Fahrrad benötigt übrigens nur 5.000 Liter.

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