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Starkregen und Überflutungen in Rösrath

(vom 11.06.2018)

StadtWerke Rösrath ziehen Unwetterbilanz

Knapp 60 Liter Regen pro Quadratmeter in nur einer Stunde – das, was in der Nacht von Samstag auf Sonntag am vergangenen Wochenende in Teilen Rösraths niederging, kann zu Recht als Jahrhundertregen bezeichnet werden. Während die meisten Rösrather kaum etwas von dem Unwetter bemerkt haben, waren die Auswirkungen des Starkregens in Hoffnungsthal und im unteren Teil des Sommerbergs erheblich. Weil durch Treibgut Rechenanlagen verstopften, schwollen die Bäche entlang der Bleifelder Straße und des Sommerbergs an. Die Wassermassen ergossen sich auf Grundstücke, in Keller und auf Straßen. Besonders schwer getroffen wurden der Hover Weg und die Hofferhofer Straße. Beide Straßen sind aktuell teilweise gesperrt, da sie aufgrund von Unterspülungen nicht mehr befahrbar sind. Auch die Gartenstraße, die Rotdornallee, der Parkplatz am Sportplatz Bergsegen, die Straße Am Sommerberg bis zur Einmündung in die Hauptstraße sowie der Kirschheider Broich standen unter Wasser.

„Unsere Bereitschaft war mit teilweise bis zu 15 Mitarbeitern, einem Bagger, einem Radlader, mehreren Transportern und einer Kehrmaschine auch am Sonntag noch im Dauereinsatz, um die Folgen der Überschwemmungen zu beseitigen“, zieht Ralph Hausmann, Vorstand der StadtWerke, Bilanz. „Schlamm und Geröll wurde von den Straßen entfernt, die unterspülten Straßenabschnitte mussten umgehend gesperrt werden. Außerdem haben die Kollegen den Aggerverband dabei unterstützt, die verstopften Bachabflüsse zu reinigen und von Unrat zu befreien.“

Wegen des Radrennens „Rund um Köln“ mussten einige Straßen außerdem noch vor dem Startschuss gereinigt werden, um einen reibungslosen Ablauf des Rennens zu ermöglichen.

Auch die StadtWerke blieben vom Unwetter nicht gänzlich verschont. So wurde der untere Teil des Freibades Hoffnungsthal ebenfalls überschwemmt. Der Kleinkindbereich, das Volleyballfeld und die direkt anschließenden Liegewiesen sind deshalb bis auf Weiteres nicht nutzbar und müssen vorläufig abgesperrt werden. Das Nichtschwimmer- und das Schwimmerbecken sowie die oberen Liegewiesen sind zugänglich.

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