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Biotonne wird ab 2019 häufiger geleert

(vom 10.12.2018)

StadtWerke Rösrath veröffentlichen neue Abfallsatzung

Ein wenig in die Jahre gekommen war die Abfallentsorgungssatzung, auf deren Grundlage die StadtWerke Rösrath die Abfallbeseitigung bislang organisieren. 2003 in Kraft getreten bildete sie den neuesten Stand der Gesetzgebung nicht mehr ab. Anlass genug für die StadtWerke, eine vollständig neue Abfallsatzung zu erarbeiten, die nicht nur die Änderungen im Abfallrecht berücksichtigt, sondern neben redaktionellen Anpassungen auch mehr Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger enthält.

„Ab dem kommenden Jahr werden wir die Biotonnen häufiger leeren“, erläutert Wilfried Müller, kaufmännischer Leiter bei den StadtWerken, das neue Angebot für die Rösrather. „Statt wie bisher von Juni bis August werden die Biotonnen künftig von März bis Oktober ein Mal in der Woche geleert. Pro Jahr sind das somit zehn Abfuhren mehr als bislang.“

Daneben wurde genau festgelegt, wie groß Ast- und Papierbündel maximal sein dürfen, um neben Bio- oder Papiertonne gelegt werden zu können. Auch die Menge der Bündel ist begrenzt. Pro Abfuhr können sechs Ast- und drei Papierbündel an die Straße gestellt werden. „In der Vergangenheit wurde leider häufig so viel neben die Tonnen gelegt, dass dies mit der normalen Abfuhr kaum noch zu bewältigen war. Das gilt auch für Sperrmüll, der teilweise solche Dimensionen angenommen hat, dass die Sammelfahrzeuge innerhalb kürzester Zeit voll sind und zur Müllentsorgung fahren müssen“, so Müller weiter. „Es kann dann sogar vorkommen, dass der Sperrmüllbezirk am hierfür vorgesehen Tag nicht vollständig abgearbeitet werden kann.“ Für Sperrmüll gilt daher ab 2019 eine Mengenbegrenzung von 4 Kubikmetern.

Gleichzeitig mit der neuen Abfallsatzung haben die StadtWerke eine neue Abfallgebührensatzung beschlossen. Auch hier bestand Überarbeitungsbedarf, wie Müller ausführt: „Die bisherige Abfallgebührensatzung ist ebenfalls 15 Jahre alt und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Gebühren stabil halten bzw. teilweise sogar senken konnten, waren wir jetzt aufgrund der gestiegenen Kosten für Sammlung, Transport und Behandlung von Abfällen gezwungen, sie moderat um 0,50 € je Liter Restmüllvolumen anzuheben. Nur so können wir die Abfallbeseitigung in Rösrath ab dem kommenden Jahr wieder kostendeckend durchführen.“

Beide Satzungen treten zum 1. Januar 2019 in Kraft. Sie werden am 12. Dezember öffentlich bekannt gemacht und stehen dann auch hier zum Download zur Verfügung.

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