\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Ein starkes Team\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" Haus-Plakat

Merkblatt zum Einbau von Gartenwasserzählern veröffentlicht

(vom 11.11.2019)

StadtWerke Rösrath setzen Vorgaben zum Trinkwasserschutz um

Wer seinen Garten im Sommer mit Trinkwasser aus der Leitung bewässern will, kann sich für die dabei verbrauchte Menge von den Abwassergebühren befreien lassen, weil das Gießwasser im Boden versickert und nicht im Abwasser landet. Erforderlich hierfür ist die Installation eines Gartenwasserzählers. Damit es nicht zu Rückflüssen aus der Entnahmestelle für das Gartenwasser und dadurch zu Verschmutzungen des Trinkwassers kommt, hat der Gesetzgeber verbindliche Vorgaben für den Einbau des Gartenwasserzählers erlassen, die auch von den StadtWerken Rösrath beachtet werden müssen. Diese Vorgaben haben die StadtWerke nun in einem Merkblatt zusammengefasst, das ab sofort verbindlich für den Einbau von Gartenwasserzählern gilt.

„Die beiden Normen DIN EN 1717 und DIN 1988-100 geben vor, dass der Zapfhahn, aus dem das Gartenwasser entnommen wird, zwingend mit einer Sicherungseinrichtung ausgestattet sein muss, damit Rückflüsse in den Trinkwasserkreislauf verhindert werden. Auch das Gesundheitsamt hat hierauf noch einmal ausdrücklich hingewiesen“, erläutert Michael Rickert, Technischer Leiter bei den StadtWerken Rösrath, die Regelung. „Geschieht das nicht, kann verschmutztes Wasser beispielsweise aus dem Gartenschlauch zurücklaufen und das Trinkwasser verunreinigen. Verunreinigtes Trinkwasser kann im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Gartenwasserzähler dürfen außerdem nur nach dem Hauptzähler und an einem frostfreien und zugänglichen Ort in der Leitung, die ausschließlich der Bewässerung des Gartens dient, eingebaut werden. Vor und hinter dem Gartenwasserzähler müssen, wie beim Hauszähler, Absperrventile montiert werden.“

Ab sofort ist zudem nur noch ein Gartenwasserzähler pro Hauswasserzähler zugelassen, wie Rickert weiter ausführt: „Bei stichprobenartigen Kontrollen ist uns aufgefallen, dass es zunehmend zu teils gravierenden Missbräuchen bei Gartenwasserzählern kommt. Geht in einem Haushalt der über den Hauswasserzähler registrierte Trinkwasserverbrauch massiv zurück, obwohl sich an den Gegebenheiten nichts verändert hat, ist leider davon auszugehen, dass die Entnahmestelle für die Gartenbewässerung nicht nur hierfür genutzt wird. Das ist illegal und schadet letztlich auch der Allgemeinheit.“

Wer jetzt einen Gartenwasserzähler neu installieren will, muss sich an die Vorgaben aus dem Merkblatt halten. Bei bereits bestehenden und von den StadtWerken verplombten Gartenwasserzählern muss die Entnahmestelle spätestens zum Ende der Eichpflicht entsprechend umgerüstet werden.

Wie Hauswasserzähler unterliegen übrigens auch Gartenwasserzähler der Eichpflicht. Ein Wechsel ist alle sechs Jahre notwendig.

Das Merkblatt der StadtWerke Rösrath zum Einbau von Gartenwasserzählern kann hier heruntergeladen werden.

zurück

Teilen Sie diese Seite per: