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Eingeschränkte Verkehrssicherheit durch irreparable Schäden: StadtWerke Rösrath müssen Rotbuche auf Friedhof Volberg fällen lassen

(vom 23.01.2019)

Die stattliche Rotbuche oberhalb der Trauerhalle auf dem Friedhof Volberg war über viele Jahre ein echter Hingucker. Für den Friedhofsbesucher, der die Wege bergan Richtung Trauerhalle erklomm, ragte sie mit 26 Metern majestätisch in die Höhe. Jetzt sind ihre Tage gezählt. Schwerwiegende Schäden am Stamm und eine zunehmend absterbende Krone zeugen davon, dass die Rotbuche abstirbt – und damit auch zu einer Gefahr für die Friedhofsbesucher wird.

Am 12. und 13. Februar 2019 wird ein auf Baumfällungen spezialisiertes Unternehmen den Baum daher fachmännisch in Seilklettertechnik fällen.

„Unmittelbar nachdem unsere Friedhofsmitarbeiter erste Schäden an der Rotbuche festgestellt haben, haben wir einen Baumsachverständigen mit einem Gutachten beauftragt“, sagt Ralph Hausmann, Vorstand der StadtWerke Rösrath. „Dieser kam leider zu dem Ergebnis, dass der Baum stark geschädigt ist und baumpflegerische Maßnahmen zu seiner Erhaltung aussichtslos sind. Dadurch, dass die Krone der Rotbuche zunehmend abstirbt, besteht ein wachsendes Risiko, dass Teile der Krone auch ohne äußere Einflüsse abbrechen. Der Gutachter kommt daher zu dem Schluss, dass der Baum umgehend gefällt werden muss.“

Ein weiteres Problem sind Nekrosen der Rinde, die eine Eintrittspforte für Schädlinge darstellen und dazu führen, dass auch der Stamm nicht mehr bruchsicher ist. Zudem sind die Schäden an der Rotbuche so schwerwiegend, dass der Baum sie selber nicht mehr kompensieren kann, sondern langsam abstirbt.

Ersatzlos soll die Rotbuche nicht weichen,. In der Planung für die weitere Gestaltung des Volberger Friedhofes sind bereits Neuanpflanzungen an anderen Standorten auf dem Areal enthalten.

Aus Sicherheitsgründen können an den beiden Tagen, an denen die Fällung stattfindet, keine Beerdigungen auf dem Friedhof Volberg durchgeführt werden.

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