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Erneute Fälle von Vandalismus im Freibad Hoffnungsthal

Das Freibad Hoffnungsthal ist zum wiederholten Mal in diesem Jahr zur Zielscheibe von Vandalen geworden.

Am vergangenen Feiertagswochenende warfen Unbekannte mehrere Steine aus dem Gleisbett der nahen Regionalbahn 25 in das Nichtschwimmerbecken, wie die StadtWerke Rösrath heute mitteilen. Dank eines aufmerksamen Nachbarn wurden die Täter gestört, gaben ihr Vorhaben auf, konnten allerdings unerkannt fliehen. Bereits wenige Tage zuvor hatten die Freibadmitarbeiter morgens feststellen müssen, dass sich in der Nacht zuvor mehrere Personen im Eingangsbereich des Freibades aufgehalten, Flaschen zerschlagen und Müll hinterlassen hatten.

„Glücklicherweise konnten wir in beiden Fällen keine größeren Beschädigungen feststellen – auch weil unser Freibadnachbar so schnell reagiert hat, als er nachts von auffälligen Geräuschen geweckt wurde“, erklärt Michael Rickert, Technischer Leiter der StadtWerke Rösrath. „Dennoch: Steine in ein Edelstahlschwimmbecken zu werfen oder Müll zu hinterlassen, sind keine Dummer-Jungen-Streiche. Dabei können erhebliche Schäden entstehen, die für einen Freibadbetreiber wie uns mit hohen Kosten verbunden sind. Deshalb haben wir auch diese Fälle wieder zur Anzeige gebracht.“

Mit Vandalismus-Schäden haben nicht nur die StadtWerke zu kämpfen, die zeitgleich noch eine Verunreinigung mit Fäkalien an der Trauerhalle des Friedhofs Sommerberg melden. Auch die Stadt Rösrath blieb am Wochenende nicht verschont. Gleich mehrere Scheiben von Buswartehäuschen wurden mutwillig beschädigt und müssen jetzt ausgetauscht werden, wie die Stadt mitteilte. Auch hier wurde bereits Anzeige erstattet.

„Wir werden jegliche Form von Vandalismus und Sachbeschädigung verfolgen und ahnden“, versprach Bürgermeisterin Bondina Schulze. „Die Zerstörungswut Einzelner, die sich gegen öffentliche Einrichtungen und Gebäude richtet, schadet allen. Das wollen und können wir nicht hinnehmen. Um Vandalismus Einhalt zu gebieten, braucht es auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht davor scheuen, im Zweifelsfall auch aktiv zu werden wie der Nachbar des Freibades in Hoffnungsthal.“

Stadt und StadtWerke sind für jeden Hinweis dankbar, der dazu beiträgt, die Verursacher ausfindig zu machen.