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StadtWerke nehmen BHKW im Freibad in Betrieb

(vom 12.01.2016)

Das Freibad Hoffnungsthal wird noch umweltfreundlicher: Nach der Installation einer Photovoltaik-Anlage im Jahr 2013 ist dort jetzt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb gegangen.

Mit der neuen Anlage, die im Technikgebäude untergebracht ist, wird Wärme gewonnen und gleichzeitig elektrische Energie produziert. Die Abwärme des BHKW können die StadtWerke direkt vor Ort nutzen, um während der Saison das Beckenwasser zu erwärmen. In den Wintermonaten werden Gebäude und Technik damit vor Frostschäden geschützt. Der Großteil des gewonnenen Stroms wird für das Freibad verwendet, der Rest in das öffentliche Netz eingespeist.

Das BHKW – ein rund 1,8 Tonnen-Block – besteht aus einem Motor, dem Generator und dem Wärmetauscher. Der Motor wird mit RöGas betrieben, die erzeugte Energie wandelt der Generator in elektrischen Strom um und die entstehende Abwärme wird durch den Wärmetauscher als Heizenergie brauchbar gemacht. Das spart Kohlendioxid-Emissionen – und „Kohle“: „Wir rechnen durch die neue Technik mit Einsparungen bei den Energiekosten in Höhe von rund 4 000 Euro im Jahr“, so StadtWerke-Chef Ralph Hausmann.

Die effiziente Strom- und Wärmeproduktion vor Ort ist jedoch nur ein Teil künftiger Kostenersparnis: Das neue BHKW ermöglicht den StadtWerken auch einen steuerlich günstigen Querverbund Energie-/Bäderbetrieb. So ist künftig die Energietochter SWR-E für den Betrieb des Freibades zuständig.

Badleiter Jens Degner mit dem neuen BHKW
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