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Vandalen hausten im Freibad Hoffnungsthal

(vom 16.07.2010)

Gefährliche Sachbeschädigungen nächtlicher Besucher führen zu verstärktem Objektschutz und strafrechtlicher Verfolgung

Rutsche

Rösrath, den 16. Juli 2010

"Was geht bloß in den Köpfen solcher Idioten vor?" Fassungslos standen heute Morgen SWR-Vorstand Ralph Hausmann, Badbetriebsleiter Jens Degner sowie auch die herbeigerufenen Einsatzkräfte der Polizei vor den Ergebnissen eines nächtlichen Treibens im Freibad Hoffnungsthal. Unbekannte hatten eine Reihe von Steinplatten aus den Natursteinmauern des Außengeländes herausgebrochen und damit die Breitrutsche, eine insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebte Attraktion des Bades, beschädigt. Auch an anderen Einrichtungen des Bades fanden sich Spuren des nächtlichen Gelages. Gerade noch rechtzeitig vor Öffnung der Tore konnten diese beseitigt und der planmäßige Badebetrieb aufgenommen werden.

"Aufgrund der jüngsten Ereignisse werden wir ab sofort unseren nächtlichen Objektschutz intensivieren und durch einen professionellen Wachdienst ergänzen. Dies kostet zwar sehr viel Geld, aber nicht nur der Schutz unserer Einrichtungen sondern vor allem die Sicherheit unsere Badegäste erfordert das. Sehr leicht hätten sich die Kinder und Jugendlichen an den scharfkantigen Schadstellen der Breitrutsche verletzen können. Daneben werden wir künftig jeden Fall ungebetenen nächtlichen Besuchs zur Strafanzeige bringen" kündigte SWR-Vorstand Ralph Hausmann an.

Abgesehen von diesem sehr bedauerlichen Vorfall verläuft die diesjährige Saison im Freibad Hoffnungsthal sehr erfolgreich. Gestern konnte bereits der 48-tausenste Badegast begrüßt werden. Damit steuert die Freibadsaison 2010 auf einen neuen Besucherrekord zu.

 

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