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Keine Chance für Maden und Co.: StadtWerke Rösrath geben Tipps für Umgang mit Biotonnen im Sommer

(vom 21.06.2017)

Wenn die Temperaturen wie in den vergangenen Wochen auf hochsommerliche Werte klettern, entwickeln viele Biotonnen ein plötzliches Eigenleben. Durch den Temperaturanstieg werden Gärungs- und Fäulnisprozesse beschleunigt. Unangenehme Gerüche machen sich breit, Maden krabbeln über den Rand und bei jedem Gang zur Tonne steigt der Ekelfaktor. Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben die StadtWerke Rösrath vorgesorgt. Von Juni bis Anfang September werden die Biotonnen nicht mehr im zwei-, sondern im einwöchigen Rhythmus geleert.

Zusätzlich haben die StadtWerke ein paar einfach umzusetzende Tipps parat:

  • Feuchtigkeit fördert Fäulnisprozesse. Das führt dazu, dass die Biotonne anfängt zu stinken. Kaffeefilter, Teeblätter und feuchte Bioabfälle sollten deshalb erst gut abtropfen, bevor sie in die Biotonne kommen. Küchenabfälle und Speisereste sollten außerdem in Zeitungspapier, Küchenpapier oder Papiertüten eingewickelt werden. Papier bindet die Feuchtigkeit und bremst Fäulnisherde. Kunststofftüten, auch so genannte kompostierbare Bio-Müllbeutel, gehören hingegen nicht in die Biotonne.
  • Um das Entstehen von Feuchtigkeit in der braunen Tonne zu verringern, empfiehlt es sich, den Boden mit geknüllten Zeitungen, Pappe oder Strauchschnitt auszulegen und eine Lage hiervon auch immer wieder zwischen die Abfälle zu schichten.
  • Am besten steht die Biotonne im Schatten, denn kühlere Temperaturen verlangsamen geruchsintensive Gärungsprozesse.
  • Maden schlüpfen aus Fliegeneiern. Damit die Fliegen erst gar nicht an die Bioabfälle gelangen, sollte der Deckel der Biotonne immer fest geschlossen sein.
  • Problem Fallobst: Es ist nicht nur bei Wespen, sondern auch bei Fliegen als Eiablageplatz äußerst beliebt. Fallobst sollte daher immer erst kurz vor der Abfuhr in die Biotonne gegeben werden.
  • Es empfiehlt sich, Grasschnitt vor dem Einfüllen in die Biotonne anwelken zu lassen. Der feine Rasenschnitt verklebt schnell, heizt sich auf, fängt an zu stinken und wirkt außerdem wie eine luftundurchlässige Schicht.
  • Abfälle, insbesondere organische, sollten möglichst nicht in der Tonne zusammengepresst und verdichtet werden. Ist die Biotonne vollgestopft mit Abfällen, ist das Risiko groß, dass die Müllwerker sie trotz aller Bemühungen nicht vollständig entleeren können.
  • Die braune Tonne sollte zudem möglichst sauber gehalten werden. Ratsam ist es, sie immer mal wieder mit Essigwasser auszuspülen.

Für Bürgerinnen und Bürger, die eine weniger aufwändige Variante bevorzugen, bieten die StadtWerke außerdem spezielle Biofilterdeckel an. Diese sind für Selbstabholer bei den StadtWerken zum Preis von 29,- Euro für 120 Liter-Biotonnen und zum Preis von 33,- Euro für 240 Liter-Biotonnen erhältlich.

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