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Damit der Starkregen keine Chance mehr hat

(vom 30.03.2017)

Regenrückhaltebecken Mühlenweg fertiggestellt

14 Monate hat es gedauert, gut 7.500 Kubikmeter Erde wurden bewegt und rund 700 Kubikmeter Beton und Stahlbeton verbaut. Jetzt ist eines der beiden großen Bauvorhaben der StadtWerke Rösrath im Zusammenhang mit dem Generalentwässerungsplan für Forsbach fertiggestellt: das Regenrückhaltebecken im Mühlenweg.

Wo vor Kurzem noch Bagger ihre Arbeiten verrichteten, blicken die Anwohner jetzt auf eine ebene Fläche, die in den nächsten Wochen noch bepflanzt werden soll. Von dem großen Loch, an und in dem monatelang gearbeitet wurde, zeugen nur noch Entlüftungsschächte, zwei Kästen für die Technik und ein neues, das Bauwerk einfassendes Geländer. Das in Stahlbetonweise errichtete Becken mit seinen 1.300 Kubikmeter Speichervolumen, die Spülklappen und die beiden leistungsstarken Regenwasserpumpen sind genauso im Erdreich „verschwunden“ wie die 60 Meter Druckrohrleitung, der 50 Meter lange Zulaufkanal sowie der 80 Meter lange Entwässerungskanal in der angrenzenden Jägerstraße. Unsichtbar für die Bürgerinnen und Bürger sind auch drei weitere Stahlbetonbauwerke, die zusammen mit dem Regenrückhaltebecken errichtet werden mussten, nämlich das Trennbauwerk im Kreuzungsbereich Mühlenweg/Jägerstraße, das sich vor dem eigentlichen Becken befindliche Einlaufbauwerk sowie das Verbindungsbauwerk hinter dem Becken.

All das, was jetzt im Mühlenweg errichtet wurde, soll künftig dazu beitragen, dass Überschwemmungen und Kanalaustritte bei Starkregen, wie in den vergangenen Jahren mehrfach passiert, möglichst nicht mehr auftreten. Sollte es demnächst zu heftigen Regenfällen kommen, können die Wassermassen im neuen Regenrückhaltebecken gesammelt und gezielt wieder dann in die Kanalisation eingeleitet werden, wenn der Regen nachgelassen hat.

Der Bau des Regenrückhaltebeckens Mühlenweg ist, wie Rainer Witte von den StadtWerken Rösrath mitteilt, weitgehend im Plan geblieben – und zwar sowohl zeitlich als auch finanziell. „Wir hatten glücklicherweise keine nennenswerten Probleme während der Bauphase“, betont Witte. „Immer wieder stark beeinträchtig von den Baumaßnahmen waren aber sicherlich die direkten Anwohner der Baustelle sowie das Geno Hotel und die Forsbacher Mühle. Alle Beteiligten haben die Baumaßnahme aber mit allergrößter Geduld und viel Verständnis mitgetragen. Dafür bedanken wir uns bei allen Anliegern!“

Mit der Inbetriebnahme des Regenrückhaltebeckens ist die Umsetzung des Generalentwässerungsplans für Forsbach zwar einen großen Schritt vorangekommen, aber längst noch nicht fertiggestellt. Ein zweites großes Bauvorhaben, der Bau eines Stauraumkanals im Sonnenweg, wurde Ende Januar in die Wege geleitet. Auch hier rechnen die StadtWerke mit einer Dauer von rund einem Jahr.

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