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Auswintern in Hoffnungsthal: Freibad bereitet sich auf die neue Saison vor

(vom 28.03.2017)

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Luft im Frühjahr erwärmen, wacht auch das Freibad in Hoffnungsthal langsam aus seinem Winterschlaf auf. Um Schwimmer-, Nichtschimmer- und Kleinkindbecken startklar zu machen, bedarf es allerdings einer gründlichen Vorbereitung. So sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon seit geraumer Zeit dabei, das beliebte Ausflugsziel im Herzen von Hoffnungsthal auf die neue Freibadsaison vorzubereiten.

Damit die Becken gründlich vom Schmutz der letzten Monate gereinigt werden können, wird zunächst das Wasser abgelassen, wie Schwimmmeister Jens Degner erklärt: „Nachdem die Becken entleert wurden, reinigen wir zunächst gründlich die Bodenflächen und Edelstahlteile. Sobald das passiert ist, lassen wir neues Wasser ein. Insgesamt 2,5 Millionen Liter Wasser laufen in das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken. Die Befüllung dauert insgesamt rund zweieinhalb Tage.“ Dass die beiden größeren Becken nahezu das ganze Jahr über voll Wasser sind, hat übrigens einen Grund: Immer wieder beobachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schwimmbad, dass Steine über den Zaun in die Becken geworfen werden. Blieben diese im Winter ohne Wasser, könnte die Edelstahlverkleidung der Becken dadurch beschädigt werden.
Auch die Umwälzpumpen, die über den Winter gewartet wurden, müssen im Frühjahr wieder eingebaut und die beiden Filter nach Bedarf mit Filtermaterial wieder aufgefüllt werden. Denn: Sobald das frische Wasser in den Becken ist, wird auch mit der Umwälzung wieder begonnen. Beheizt wird das Wasser allerdings erst kurz vor dem ersten Öffnungstag. „Unsere Heizungsanlage heizt das Wasser innerhalb von 24 Stunden auf Betriebstemperatur“, sagt Degner. „Für das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sind das jeweils 23 Grad, für das Kleinkindbecken 26 Grad.“

Aber nicht nur die Wasserbecken müssen vorbereitet werden, auch die Grünanlagen, der Sandkasten im Kleinkindbereich und das Beachvolleyballfeld haben den Winter nicht gänzlich unbeschadet überstanden. Neben dem Rückschnitt von Bäumen, Sträuchern und Gräsern wird der Sand von einer speziellen Reinigungsmaschine gründlich gesäubert. Außerdem werden Schäden, die über den Winter entstanden sind, beseitigt. Das können beispielsweise angehobene Gehwegplatten sein, die wieder in Form gebracht werden müssen.

Zu guter Letzt werden auch die Duschen und Umkleidekabinen, der Kassenbereich und die Gastronomie wieder auf Vordermann gebracht.

„Wir stellen uns aktuell darauf ein, ab Mitte April betriebsbereit zu sein“, betont Jens Degner. „Wann wir genau öffnen werden, hängt aber ganz entscheidend davon ab, wie sich das Wetter entwickeln wird.“ Sollten die Temperaturen Anfang April in die Höhe schnellen, plant Degner, schon ab Mitte April die ersten Badegäste begrüßen zu können. Bleibt es aber noch zu kalt oder wechselhaft, wird das Freibad erst später seine Tore öffnen. Den Öffnungstag werden die StadtWerke Rösrath in jedem Fall rechtzeitig bekannt geben.

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