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20 Kubikmeter Kamelle, Konfetti und Co.

(vom 02.03.2017)

StadtWerke Rösrath ziehen Bilanz der jecken Tage

Wenn der letzte Wagen und die letzte Fußgruppe an den Jecken vorbeigezogen sind, haben sie ihren Auftritt: die Mitarbeiter der StadtWerke Rösrath. Während die Karnevalisten weiterfeiern, säubern sie die Straßen und Wege von dem, was beim Karnevalszug übrig geblieben ist. 14 StadtWerker, zwei Kehrmaschinen, drei LKW und zwei Anhänger waren in diesem Jahr im Einsatz, um den „karnevalistischen Müll“ nach den Zügen in Hoffnungsthal, Forsbach und Rösrath zu beseitigen. Ganze 20 Kubikmeter sind so zusammengekommen.

„Als kommunales Unternehmen sehen wir es auch als unsere Aufgabe an, das Brauchtum in Rösrath auf diese Weise zu unterstützen“, erklärt Michael Rickert, Technischer Leiter der StadtWerke, der selber bei allen Karnevalszügen vor Ort war. Dabei wird den Mitarbeitern der StadtWerke die Arbeit nicht immer einfach gemacht. „Leider stellen wir zunehmend fest, dass nicht nur Kamelle auf den Straßen landen, sondern auch Glas. Insbesondere kleine Glasfläschchen mutieren zu regelrechten Geschossen, wenn die Kehrmaschine darüberfährt“, sagt Rickert. Daneben gibt es auch Karnevalisten, die mit waghalsigen Manövern sich und die Straßenreiniger gefährden, beispielsweise indem sie versuchen, einen Fuß in die Kehrmaschine zu halten. 

Von diesen glücklicherweise eher seltenen Fällen abgesehen verzeichneten die StadtWerke Rösrath aber auch in diesem Jahr wieder einen eher normalen Ablauf der jecken Tage. Für das kommende Jahr hat Michael Rickert dennoch eine Bitte an die Feiernden: „Lasst Glas zu Hause oder werft es zumindest in öffentlich bereitgestellte Abfalleimer. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch für alle Beteiligten wesentlich ungefährlicher.“

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